ALLE INFOS ZUM VI. FACHTAG UND ZUM KONZERT am 22. September 2017!

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Siebter Fachtag gender in der popmusik am 22. September in der flora Gelsenkirchen!

 

 

Um die Richtung der vergangenen Fachtage und damit den Austausch zwischen Forschung und Praxis der popmusikalischen Pädagogik weiter zu vertiefen, werden diesmal Studierende der Musikwissenschaft der Universität zu Köln unter anderem ihre Forschungen zu folgenden Themen präsentieren:

  • Kirsten Kynast: Frauenrollen und –repräsentationen in der Kölner Karnevalsmusik Posterpräsentation und Gespräch
  • Nina Schäfer: Hip Hop und Sexismus: Das Frauenbild im Musikgenre Hip Hop am Analysebeispiel des Hip Hop-Magazins JUICE Präsentation und Gespräch
  • Maja Krochmat – Musik und Gender im Kölner Autonomen Zentrum: Konzepte von Freiheit und Sicherheit im Contact Improvisation Setting Präsentation und Gespräch
  • Amin Saleh: Hypermaskulinität im Hip Hop Dokumentarfilm und Gespräch

Die Vorträge sind Ergebnisse des Forschungsseminars „Musik und Gender“ an der Universität zu Köln unter der Leitung von Dr. Monika Schoop.

 

Darüber hinaus wird es einen Rückblick auf 11 Jahre MädchenMusikAkademie NRW geben sowie eine Diskussion zum Umgang mit sexistischen Texten und Performances in der Arbeit mit Jugendlichen.

Der Fachtag ist öffentlich. Die Veranstalter/innen hoffen auf spannende Gespräche und Anregungen. An diesem Tag wird auch die Dokumentation „10 Jahre MädchenMusikAkademie NRW“ des Mädchenzentrums Gelsenkirchen präsentiert!

 

Die MädchenMusikAkademie NRW und gender in der popmusik

Bereits seit sechs Jahren lädt das Mädchenzentrum Gelsenkirchen im Rahmen der MädchenMusikAkademie NRW zu den Fachtagen „gender und popmusik“ ein. In den ersten Jahren ging es darum, den Status Quo der Genderverhältnisse und der Gendersensibilität festzuhalten: Ist die Popmusik so progressiv, wie sie sich gibt, oder gibt es noch Nachholbedarf? Dazu haben wir uns sehr stark mit Praktiker_Innen – Musiker_Innen, Journalist_Innen, Musikproduzent_Innen… – ausgetauscht und die Ergebnisse dokumentiert.

In den letzten Jahren kam der Fokus auf die akademische Seite hinzu: Im Austausch mit Gender- und Musikwissenschaftsinstituten verschiedener Universitäten diskutieren wir den Stand der Forschung.

In Gelsenkirchen existiert seit nunmehr elf Jahren die MädchenMusikAkademie NRW, getragen vom Mädchenzentrum Gelsenkirchen e.V. Die MädchenMusikAkademie begleitet, fördert und betreut seither eine große Vielzahl an Mädchen und jungen Frauen – vom dauerhaften Bandcoaching bis hin zur Vorbereitung auf eine Aufnahmeprüfung an einer Hochschule, von Schulworkshops an allen gängigen Schulformen, Arbeit mit Geflüchteten über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg bis hin zur Arbeit mit Menschen mit Einschränkungen deckt das Projekt viele Facetten ab.

Entstanden als kulturelle Bereicherung und Intervention während der Männerfußball-WM 2006 entwickelte sich das Vorhaben schnell und traf auf eine sehr breitgefächerte Nachfrage, die sich seither immer wieder wandelt und anpasst, aber auch weitere Bausteine wie den seit 2011 laufenden Fachtag „gender in der popmusik“, Kooperationen mit dem DGB Haus der Jugend, diversen Universitäten, dem Landesmusikrat NRW und vielen mehr hervorgebracht hat.

 

Im Anschluss folgt um 19:00 Uhr ein Konzert mit jungen Singer/Songwritern.

Info: (0209) 169 – 9105

Gefördert durch den Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW und mit Unterstützung der Stadt Gelsenkirchen.

Veranstalter: Mädchenzentrum Gelsenkirchen e. V.

Inhaltliche Leitung: Julian Rybarski

Kontakt Universität zu Köln: Dr. Monika Schoop

 

 

 

 

 

 

Die Informationen in Kürze

 

FACHTAG gender in der popmusik: 15.00 – 19.00 Uhr

 

VORTRÄGE UND DISKUSSION:

  • Frauenbilder in Karnevalsliedern – tut sich da was? Posterpräsentation und Gespräch
  • Hypermaskulinität und Feminines im deutschen Hip Hop und Gangsta Rap – Bilder, Sprache und Rezeption. Eine Filmpräsentation
  • Frauenbilder, Gender und Repräsentation im JUICE-Magazin
  • Safe Space-Konzepte: Funktionsweisen, Nutzen und Grenzen.
  • Rückblick auf 11 Jahre MädchenMusikAkademie NRW
  • Diskussion zum Umgang mit sexistischen Texten und Performances in der Arbeit mit Jugendlichen.

 

KONZERT 19.30 – 22.00 Uhr

 

Nach den Untersuchungsergebnissen und der Diskussion zum Stand der Forschung gibt es LIVEMUSIK!

Die Performer_Innen sind der MädchenMusikAkademie NRW und dem Fachtag gender in der popmusik teils seit Jahren verbunden und stellen an diesem Abend solo, in wechselnden Besetzungen und gemeinsam ihre Songs vor.

 

Mit:

Katin’ka

Foto: Katharina Mentink

Foto: Katharina Mentink

Katin’kas Musik nimmt Versatzstücke aus Soul, Funk und Jazz in ein klangvolles Wechselspiel auf, um daraus modernen Pop mit einer Note von „Ohdaskennichdoch!“ anzurühren.

Katin’ka schreibt und singt ihre eigenen Songs, begleitet sich dazu an Gitarre und Klavier und hat solo und mit Ryberski bereits unzählige Bühnen bespielt und das Publikum davor jedes Mal begeistern können. Auf ihrem Weg, ihr Leben mit immer mehr Musik zu füllen und zu bestreiten, gastiert sie bereits zum zweiten Mal beim Fachtag gender und popmusik.

Facebook: Katin’ka

Jenny D. Madly

Jenny D. Madly singt, singt und singt: Sie macht Background und Lead in diversen Bands, arbeitet vor allem im Funk- und Soulbereich, kollaboriert mit so unterschiedlichen Musikschaffenden wie Wilbur Harris, Marcel Look, Ryberski – oder eben auch mit Katin’ka und Manuel Blaze. Neben der musikalischen Arbeit auf der Bühne unterrichtet und coacht sie auch seit 2011 bei der MädchenmusikAkademie NRW und studiert Musikwissenschaft und Anglistik an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

 

Die Musikerin Denise Mäckenstock, welche mit dem Künstlernamen Jenny D. Madly auftritt, ist zur Zeit Backgroundsängerin der Band Ryberski. Schon in der Grundschule sang Sie im Schulchor und später bis zum Abitur in der Schülerband. Sie arbeitet seit 2011 beim Mädchenzentrum Gelsenkirchen und studiert Anglistik und Musikwissenschaft an der Folkwang Universität der Künste.

Nach einer zweijährigen Musikpause ist sie nun zurück, arbeitet an eigenen Songs und erfindet sich gerade neu. Sie singt im Duett mit Marcel Look und weitere musikalische Projekte stehen bereits an.

Durch die Band Ryberski konnte Sie bereits viel Bühnenerfahrung sammeln, sowie Erfahrungen im Harmoniegesang.

Foto: Katharina Mentink

Foto: Katharina Mentink

Facebook: Jenny D. Madly

Manuel Blaze

 

Manuel Blaze ist Sänger und Multiinstrumentalist aus Gelsenkirchen.

In jungen Jahren fing er mit Schlagzeugunterricht an und brachte sich bald darauf weitere Instrumenten, wie Gitarre und Bass autodidaktisch bei. In verschiedenen Bands, vorerst im Rock- und Metal-Bereich spielte er er am Schlagzeug und an der Gitarre. Später wechselte er dann zusätzlich zum Gesang, den er in der Solisten-Combo des Gospelprojekts Ruhr ausbauen und verbessern konnte. Im Laufe der Zeit spielte er mit vielen Formationen kleine und größere Konzerte und Festivals, zuletzt unter anderem auf dem Oberhausener „Olgas Rock“.

 

Mit seinem Projekt „Manuel Blaze And His Fancy Friends“ bringt er seit einem Jahr seine eigen arrangierten stücke in Singer/Songwrtier manier aber mit Punk-Rock Atitüde auf die Bühne. Manuel Blaze begleitet seine Stimme alleine an der Gitarre oder mit voller Bandbesetzung.

Wichtig sind dem Gelsenkirchener sozialkritische Aspekte in seinen Liedern. Er thematisiert unter anderem Problematiken wie Gender Equality, Refugees oder Global Equality.

 

Manuel Blaze

 

 

Facebook: Manuel Blaze

 

ORT: Kulturraum die flora || Florastraße 26 || 45879 Gelsenkirchen

 

ZEIT: 15 bis 19 Uhr (Fachtag) – 19 – 22 Uhr (Konzert)

 

ANMELDUNGEN UNTER:

FON: 0209.30 25 3

MAIL: info@genderinderpopmusik.de

 

 

EINTRITT ZUM FACHTAG UND ZUM KONZER SIND FREI!

 

 Im Internet:

 

www.genderinderpopmusik.de

www.facebook.com/genderinderpopmusik

www.twitter.com/genderinderpopmusik

 

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