DAMSEL IN DISTRESS, Pt. IV

Hier gibt es einen guten Artikel aus WIRED, der anhand der unterrepräsentierten weiblichen Rollen in der STAR WARS-Saga belegt, dass Medien einen bestimmten Proporz und eine klar männliche Hegemonie perpetuieren. Und macht auf sehr frappante Art und Weise deutlich, dass fiktionale Welten gemacht sind und nicht einer „internen“ Logik gehorchen, nach der beispielsweise Frauen, Homosexuelle und andere, nicht-männliche, nicht-heteronormative Charaktere nicht existieren, weil sie der internen Logik dieser Welten nach eben nicht vorkommen. Fehlen solche Charaktere, handelt es sich um die Reproduktion von Normen und medialen Repräsentationen aus einem ganz und gar nichtfiktionalen Universum. Nämlich dem unseren.

Und eigentlich ist es ganz schön schade, wenn fiktionale Universen gerade hier an die Grenzen des Denkbaren und Erzählbaren geraten.

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